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Eine überaus virtuose Gestaltung der Gesangspartien zeichnt Händels Oper Alessandro aus. Kein Wunder, waren die weiblichen Hauptrollen bei der Premiere 1726 doch mit den berühmten Primadonnen Francesca Cuzzoni als persische Prinzessin Rossane und Faustina Bordoni als skythische Prinzessin Lisaura besetzt. Vor dem Hintergrund des Feldzugs Alessandros nach Indien verhandelt die Oper neben Liebesdramen auch Themen wie Hochmut und Größenwahn. In Kooperation mit dem ETA Hoffmann Theater Bamberg präsentiert die Junge Deutsche Philharmonie eine Neuinszenierung des Dreiakters. Die Gesangspartien übernehmen Studierende deutscher Musikhochschulen, die sich bei einem Vorsingen für die Rollen qualifiziert haben.

Aufgrund der Corona-Pandemie muss das ETA Hoffmann Theater Bamberg seinen Spielbetrieb bis Oktober 2020 einstellen. Davon ist auch die  Opernproduktion Alessandro betroffen. Bürgermeister Dr. Christian Lange dazu: „Eine Wiederöffnung des Theaters für das Publikum und somit die Wiederaufnahme des Spielbetriebes kann voraussichtlich erst im Oktober 2020 erfolgen. Die geplante Opernproduktion Alessandro in Zusammenarbeit mit der Jungen Deutschen Philharmonie wird somit in diesem Jahr leider nicht durchgeführt werden, da wir nicht davon ausgehen dürfen, dass Proben und Aufführungen im September 2020 stattfinden können. Ich bitte Sie um Verständnis für diese Entscheidung.“ 

ALESSANDRO
Herbstarbeitsphase 2020

SOLISTEN
Gesangsstudierende deutschsprachiger Musikhochschulen
Thomas Boysen, Laute
Sebastian Wienand, Cembalo

BÜHNE UND KOSTÜM
Trixy Royeck

REGIE
Sibylle Broll-Pape

DIRIGENT
Gottfried von der Goltz

PROGRAMM
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Alessandro (1725-26)

Bamberg, ETA Hoffmann Theater

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