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„Wasser gleicht den Tränen der Natur“, so der chinesisch-amerikanische Komponist Tan Dun. Sein spektakuläres Schlagzeugkonzert Tears of Nature, gespielt von Simone Rubino, wandelt die Fülle und Unberechenbarkeit der Natur in Klänge um. Das Motiv zieht sich durch das gesamte Programm des 1822-Neujahrskonzerts 2021. So erahnt man die wilde und weite Natur Finnlands mit seinen zahlreichen Seen in Jean Sibelius‘ Finlandia und das stürmische Meer in der Ouvertüre zur Oper The Tempest von Thomas Adès. Eine Insel im mexikanischen Pátzcuaro-See ist in Silvestre Revueltas' sinfonischer Dichtung porträtiert; ihr Name Janitzio bedeutet "Wo es regnet". Das Konzert schließt mit Debussys La Mer, einem Meisterstück des Impressionismus, in dem das Spiel der Wellen und das Rauschen des Windes auf dem Wasser vom Orchester zum Klingen gebracht werden. 

SOLIST
Simone Rubino, Schlagzeug

DIRIGENTIN
Alondra de la Parra

PROGRAMM 
Jean Sibelius (1865–1957): Finlandia op. 26 (1900)
Tan Dun (*1957): The Tears of Nature, Konzert für Schlagzeug und Orchester (2012)
Thomas Adès (*1971): Ouverture zu The Tempest (2004)
Silvestre Revueltas (1899–1940): Janitzio (1933)
Claude Debussy (1862–1918): La Mer (1903–1905)

KONZERT
SO 10.01.2021 / 18.00 Uhr Frankfurt, Alte Oper Frankfurt

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