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THIS LITTLE CHILD

Chorwerk Ruhr Christian Palm Teaser

06.12. – 08.12.2024 | 
Bläserensemble der Jungen Deutschen Philharmonie zusammen mit dem Chorwerk Ruhr

Orchestermitglieder

Hohe Streicher

Violine

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Arsham Arasteh Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Ulrich Edelmann
Katharina von Behren Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Friederike Starkloff
Maximilian Johann Berger Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Prof. Elena Graf
Dana Bostedt Musikhochschule Münster
Prof. Giovanni Guzzo
Akim Camara Universität der Künste Berlin
Peter Rainer
Zijing Cao Hochschule für Musik Aachen
Prof. Skerdjano Keraj
Shu Yi Danneil Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Simone Zgraggen
Michael Drescher Musikhochschule Lübeck
Prof. Maria Egelhof
Yu-Chen Fan Hochschule für Musik und Theater Rostock
Prof. Henja Semmler
Esther Frey Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Ulf Wallin
Alexandra Grohmann Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Susanne Stoodt
Rosa Hagendorf Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Elisabeth Kufferath
Ana Sofia Hartyani Rodrigues Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Ulf Schneider
Pauline Hoffmann Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Prof. Dr. Friedemann Eichhorn
Benjamin Hofmann Zürcher Hochschule der Künste
Prof. Anna Gebert
Yue Hu Hochschule für Musik Würzburg
Prof. Tianwa Yang
Yun-Chen Huang Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Markus Wolf
Yi-En Hung Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Andreas Röhn
Aisté Karpaviciute Hochschule für Musik Saar
Prof. Hans-Peter Hofmann
Elene Kheoshvili Hochschule für Musik Aachen
Prof. Skerdjano Keraj
Junghwan Kim Hochschule für Musik Mainz
Prof. Anne Shih
Viola Klein Hochschule für Musik Würzburg
Prof. Tianwa Yang
Anisja Knüppel Hochschule für Musik Würzburg
Prof. Tianwa Yang
Noemie Kurth Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Tanja Becker-Bender
Niobe Langmaack Universität der Künste Berlin
Mirijam Contzen
Bodam Lee Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Susanne Stoodt
Joyel Sel Lee Folkwang Hochschule Essen
Prof. Marc Bouchkov
Magdalena Maier Hochschule für Musik Nürnberg
Hildegard Wind
Olivia McNeill Hochschule für Künste Bremen
Prof. Katrin Scholz
Ricardo Müller Hochschule für Musik und Theater Rostock
Prof. Stefan Hempel
Seogyun Noh Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ye-Eun Choi
Laura Ochmann Zürcher Hochschule der Künste
Anne Aleyna Önce Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Julia Schröder
Eva Otto Hochschule für Musik Detmold
Prof. Maria-Elisabeth Lott
Ina Park Folkwang Hochschule Essen
Prof. Marc Bouchkov
Janne-Lisabeth Pelz Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Seiji Okamoto
Annina Pritschow Hochschule für Musik und Theater Rostock
Prof. Henja Semmler
Maja Rohde Musikhochschule Lübeck
Prof. Elisabeth Weber
Wonjay Seo Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Prof. Andreas Krecher
Kosima Shirazi Musikhochschule Lübeck
Carlos Johnson
Hyukjun Sohn Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ariadne Daskalakis
Camila Taito Jorquera Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Christoph Schickedanz
Billur Tankişi Hochschule für Künste Bremen
Prof. Thomas Klug
Johannes Tentschert Musikhochschule Lübeck
Prof. Elisabeth Weber
Balthasar Thom Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Gottfried von der Goltz
Luise Asuka Tietz Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Simone Zgraggen
Wen-chi Tseng Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe
Prof. Christian Ostertag
Lena Uebelhör Hochschule für Musik Würzburg
Prof. Herwig Zack
Gloria-Gina Wagner Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Christine Busch
Magdalena Waldauf Hochschule für Musik Nürnberg
Prof. Daniel Gaede
Matthias Weiss Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Prof. Regina Brandstätter
Yi-Chen Yang Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Prof. Sylvia-Elisabeth Viertel
Lok Bun Yau Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Aylen Pritchin
Jihye Yoon Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Prof. Viviane Hagner
Marko Emilio Živković Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Prof. Nikita Boriso-Glebsky

Viola

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Jacinta Balbontín Odi Universität "Mozarteum" Salzburg
Prof. Diemut Poppen
Felicitas Breyer Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Volker Jacobsen
Heyuen Cheng Hochschule für Musik Detmold
Prof. Veit Hertenstein
Maria Dębina Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Elias Falk Hochschule für Künste Bremen
Prof. Sara Kim, Prof. Wolfram Christ, Prof. Diemut Poppen
Lorenzo Matteo Giannotti Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Roland Glassl
Wiebke Hansen Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Prof. Florian Richter
Aurelia Hoever Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Roland Glassl
Hyemin Kim Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Werner Dickel
Johannes Knorr Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Pauline Sachse
Anne Köhler Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Isabel Kreuzpointner Folkwang Hochschule Essen
Prof. Gareth Lubbe
Hannah Leonhard Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Stefan Fehlandt
Lucía Molina Álvarez Folkwang Hochschule Essen
Prof. Gareth Lubbe
Berkay Olgun Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Anna Kreeta Gribajcevic
Alejandro París Cabezudo Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Matan Gilitchensky
Livia Paté Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Pauline Sachse
Tessa Paola Rippo Matteis Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
Prof. Muriel Razavi
Judith Sauer Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Roland Glassl
Jasper Sitte Musikhochschule Lübeck
Prof. Lena Eckels
Hannah Teufel Musikhochschule Lübeck
Prof. Lena Eckels
Stefanie Tran Thu Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Stefan Fehlandt

Tiefe Streicher

Violoncello

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Laura Sofia Brandão Álvarez Hochschule für Musik Basel
Prof. Rafael Rosenfeld
Mehmet Leon Capar Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Susanne Müller-Hornbach
Clara Eglhuber Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Sebastian Klinger
Björn Gard Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Jan Ickert
Franz Hofereiter Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Prof. Tim Stolzenburg
Anemone Hoffmann Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Prof. Francis Gouton
Felix Jügelt Hochschule für Musik Saar
Prof. Gustav Rivinius
Minhee Kim Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Peter Hörr
Paula Madden Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Johannes Moser
Eloy Daniel Medina Barreto Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Prof. Alexey Stadler
Jan Milajev Folkwang Hochschule Essen
Prof. Young-Chang Cho
Larissa Müller Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Prof. Maria-Luise Leihenseder-Ewald
Jula Murbach Hochschule für Künste Bremen
Prof. Tanja Tetzlaff
Zaira Pena Montes Hochschule für Musik Saar
Prof. Gustav Rivinius
Lea Reutlinger Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Johannes Moser
Mahgol Taherizamani Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Niklas Eppinger
Chien-Ju Yang Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Prof. Francis Gouton
Nelika Yukawa Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Thomas Carroll
Malte Zeller Hochschule für Musik Saar
Prof. Gustav Rivinius

Kontrabass

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Minseo Gwon Universität der Künste Berlin
Prof. Janne Saksala
Ferdinand Hirschmüller Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Philipp Stubenrauch
Hayeon Kim Hochschule für Musik und Theater Rostock
Prof. Andreas Ehelebe
Hyochul Kim Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Philipp Stubenrauch
Jascha Krams Hochschule für Musik Mainz
Prof. Waldemar Schwiertz
Zhilong Liu Hochschule für Musik Detmold
Prof. Stanislav Anischenko
Aaron Petrick Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Božo Paradžik
Joris Samson Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Vlado Zatko
Eva Dorothea Schödl Zürcher Hochschule der Künste
Prof. Wies de Boevé
Klara Streck Universität "Mozarteum" Salzburg
Prof. Christine Hoock
Nikolaj Trivukas
Johann Warzecha Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Rick Stotijn
Jiwon Yoon Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Rick Stotijn

Holzbläser

Flöte

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Kelar Frank Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Anna-Dina Björn-Larsen
Jeseok Kang Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Mario Caroli
Lina Kochskämper Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Anna-Dina Björn-Larsen
Chaehyun Lee Hochschule für Musik Würzburg
Prof. Stefan Albers
Jona Mehlitz Universität der Künste Berlin
Prof. Christina Fassbender
Imke Michaels Musikhochschule Lübeck
Prof. Angela Firkins
Dascha Schuster Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Anna-Dina Björn-Larsen
Jule Stegemann Hochschule für Musik Würzburg
Prof. Stefan Albers

Fagott

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Tamar Ben-Zaken Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Dag Jensen
Oskar Chodora Hochschule für Musik und Theater Hannover
Václav, Vonášek
Anton Engelbach Folkwang Hochschule Essen
Prof. Malte Refardt
Anton Franz Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden
Prof. Philipp Zeller
Jonas Hintermaier Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Dag Jensen
Akari Kagoshima Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Sophie Dervaux
Sai Miyahara Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ulrich Hermann
Elias Schneider Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Dag Jensen
Noah Schurig Universität "Mozarteum" Salzburg
Prof. Marco Postinghel
Richard Winkler Universität der Künste Berlin
Prof. Eckart Hübner

Klarinette

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Anisa Dababi Folkwang Hochschule Essen
Prof. Nicola Jürgensen
Charlotte Dohr Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Norbert Kaiser
Philipp Epstein Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ralph Manno
Luisa Gehlen Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ralph Manno
Philipp Hertkorn Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Kilian Herold
Joscha Kremsler Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Kilian Herold
Xu Li Hochschule für Musik Detmold
Prof. Thomas Lindhorst
Moritz Mihm Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Kilian Herold
Sehoon Park Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Georg Arzberger
Jakob Plag Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Kilian Herold, Prof. Anton Hollich
Arabella Purucker Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Georg Arzberger
Gesine Rotzoll Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Kilian Herold
Vincent Sucheana Hochschule für Musik und Tanz Köln
Prof. Ralph Manno
Elisa Weber Folkwang Hochschule Essen
Prof. Nicola Jürgensen
Jan-Lukas Willms Universität der Künste Berlin
Prof. Francois Benda

Oboe

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Elena Benedicto Villar Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Nick Deutsch
Carlo Cesaraccio Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Prof. Ralph van Daal
Marc Garcia Payà Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Nick Deutsch
Jiyoon Kim Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Lucas Macías Navarro, Prof. Christoph Hartmann
Michael Liu Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Nick Deutsch
Sohyun Moon Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Lucas Macías Navarro, Prof. Christoph Hartmann
Kinga Oláh Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Kai Frömbgen
Georgij Tarasov Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Prof. Ralph van Daal
María Terán Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Viola Wilmsen
Charlotte von Urff Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Christian Schmitt
Alessia Vermi Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Christian Schmitt
Ejin Yun Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Christian Schmitt

Blechbläser

Horn hoch

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Ceren Çelik Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Prof. Ozan Cakar
Florian Gamberger Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Johannes Hinterholzer, Prof. Carsten Duffin
Yi-An Liao Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Sibylle Mahni
Caroline Messner Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Prof. Raimund Zell
Damien Muller Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Prof. Jörg Brückner
Beili Ouyang Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Johannes Hinterholzer
Mariana Santos Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Sibylle Mahni

Horn tief

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Greta Anna Déri Universität der Künste Berlin
Prof. Szabolcs Zempléni
Robert Franz Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Sibylle Mahni
Aaron Lampert Hochschule für Musik Basel
Prof. Christian Lampert
Christian Panzer Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Johannes Hinterholzer
Vince Susla Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Johannes Hinterholzer, Prof. Carsten Duffin
Antje Warratz Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Prof. Mahir Kalmik

Trompete

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Jonathan Balciunas Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Klaus Schuhwerk
Jonathan Debus Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden
Prof. Björn Kadenbach
Jonathan Ernst Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Klaus Schuhwerk
Fabian Kurpiela Hochschule für Musik Basel
Prof. Klaus Schuhwerk
Manuel Lodes Hochschule für Musik Saar
Prof. Robert Hofmann
Renzhi Lu Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar
Prof. Uwe Komischke
Justus Schuster Musikhochschule Lübeck
Prof. Tobias Füller
Annabell Weidenauer Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Prof. André Schoch
Noel Zach Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden
Prof Björn Kadenbach

Tenorposaune

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Jonathan Böhm Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Henning Wiegräbe
Manuel Duppel Valenzuela Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Oliver Siefert
Ferdinand Heuberger Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Henning Wiegräbe
Konstantin Kappe Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Oliver Siefert
Kilian Kiemer Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
Prof. Matthias Gromer
Johannes Langmann Hochschule für Musik Nürnberg
Prof. Uwe Schrodi

Bassposaune

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Maximilian Bruckner Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Prof. Andreas Pfeiler
Benjamin Joost-Meyer zu Bakum Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Fabrice Millischer

Tuba

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Carles Blasco Carrasco Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Thomas Brunmayr
Toomas Oskar Kahur Hochschule für Musik und Theater Hannover
Prof. Jens Björn-Larsen
Mátyás Kapitány Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Thomas Brunmayr
Dorian Kraft Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Stefan Heimann
Jannik Schmidt Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Sebastian Wagemann

Schlagzeug, Harfe, Klavier, Akkordeon

Schlagzeug

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Felix Beck Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
Prof. Franz Lang
Johannes Berner Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
Prof. Jochen Schorer
Gabriel Beyrer Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Jürgen Spitschka, Prof. Christian Hastmann
Tobias Butorac Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Christian Wissel
David Dong Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Jürgen Spitschka
Tobias Furholt Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Marta Klimasara, Prof. Jürgen Spitschka, Prof. Klaus Dreher
Leonard Koßmann Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
Prof. Franz Lang
Jowei Liu Universität der Künste Berlin
Prof. Jan Biesterfeldt, Simone Rubino
Sebastian Mai Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Rainer Seegers, Prof. Franz Schindlbeck, Prof. Biao Li
Steije Maurer Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prof. Jürgen Spitschka, Christian Hartmann
Maximilian Mertens Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin
Prof. Franz Schindlbeck, Prof. Rainer Seegers
Gyöngyvér Nyilas Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Stefan Rapp
Moritz Sasowski Hochschule für Musik Basel
Prof. Volker Böhm, Svetlana Maraš
Merlin Scherb Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
Prof. Jochen Schorer
Taewon Yoon Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Prof. Stefan Rapp

Harfe

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Marthe Chesneau Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Prof. Francoise Verherve
Cecile Defendini Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Francoise Verherve
Gwenaëlle Le Meignen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Francoise Verherve
Mélie Leneutre Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Prof. Francoise Verherve
Ersilia Mikrou Universität der Künste Berlin
Marion Ravot

Klavier

•Vor_und_Nachname •Hochschule_und_Lehrer
Eunseon Kim Staatliche Hochschule für Musik Freiburg
Prof. Nicholas Rimmer
Jakob Valentin Kuen Hochschule für Musik und Theater München
Prof. Markus Bellheim, Kathrin Klein

 

 

 

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GOLDRAUSCH: Weitere Infos zum Programm

PROGRAMMEINFÜHRUNG
Im Zentrum von FREISPIEL 2022 stehen die Themen Konsum, Geiz und Gier. Diese werden in jedem der drei Teile des Revue-Abends in der Tradition der großen bunten Kinoabende der Weimarer Republik unterschiedlich beleuchtet und verhandelt. 

Eröffnet wird der Abend mit eigens für diesen Anlass neu arrangierten Brecht-Vertonungen von Paul Dessau, Hanns Eisler und Kurt Weill. Da die Junge Deutsche Philharmonie den Anspruch hat, die auf dem Programm stehenden Werke im Hinblick auf ihre heutige Relevanz neu zu befragen und zu interpretieren, werden unterschiedliche Stile und Sichtweisen verbunden. Dieser neue Zugang zu vermeintlich Altbekanntem spiegelt sich auch in der Auswahl der beteiligten Personen wider: Mit Dimi Rompos wurde eine R’n‘B-Sängerin engagiert, die die neuen Arrangements von Leonhard Kuhn (u. a. Jazzrausch Bigband) gemeinsam mit dem Orchester zur Aufführung bringt. 

Den Mittelpunkt des Programms bildet G. W. Pabsts Stummfilm DER SCHATZ (1923), zu dem die Junge Deutsche Philharmonie live die Filmmusik von Max Deutsch spielt. Mit Frank Strobel (u. a. WDR Funkhausorchester, Europäische Filmphilharmonie) als Musikalischem Leiter und Künstlerischen Berater konnte die Junge Deutsche Philharmonie dafür einen ausgewiesenen Experten im Bereich des Stummfilms und der besonderen Aufführungspraxis von Filmmusik gewinnen.

Im dritten, sehr facettenreichen Teil werden die Themen Konsum, Geiz und Gier auf heiter-ironische Weise mithilfe von Musik, Film und Performance ins Hier und Jetzt übersetzt. Dabei treffen unterschiedliche Künste aufeinander. So wurde die Physical-Acting-Künstlerin Lucy Flournoy engagiert, die bereits bei FREISPIEL 2020 erfolgreich mit dem Orchester kooperiert hat. Sie tritt begleitend und im Wechsel mit der Musik des Orchesters, Film-Clips und Live-Improvisationen eines Ensembles auf. Verbunden werden die drei Teile durch die Moderation von Manfred Callsen. Für den roten Faden und großen Bogen des Abends sorgt die Regisseurin Andrea Schwalbach.


"SPIELERISCH UND OHNE GRENZEN"
Interview von Hannah Schmidt mit Frank Strobel, Dimi Rompos, Andrea Schwalbach und Stefanie Tran Thu über FREISPIEL 2022

Hannah Schmidt: Das FREISPIEL-Konzert GOLDRAUSCH ist eine Filmrevue mit Live-Musik und Performance, ganz im Stil des Revuetheaters der 20er Jahre. Was fasziniert euch an dieser Kunstform?

Andrea Schwalbach: Ich liebe die Vorstellung der riesengroßen, mehrstündigen Abende mit Sänger*innen und Tänzer*innen, mit Musik und Kino – nicht nur, weil sie so vielfältig, sondern weil auch Frauen beteiligt waren. Es fühlt sich für mich an wie ein Ausbrechen aus strengen Theaterkonventionen.

Stefanie Tran Thu: Die Revue ist ein Potpourri mit Beiträgen aus allen möglichen Sparten. Die Auseinandersetzung damit hat viele tolle Gedanken freigesetzt. Man kann sich in dieser Form kreativ ausleben und interdisziplinär denken.

Frank Strobel: Unsere Kinorevue ist im Grunde nichts anderes als das, was man in den 1920er Jahren erlebt hat, wenn man ins Kino gegangen ist. Man hat nicht nur einen Film gesehen, sondern vorab eine Orchesterouvertüre, dann eine Sängerin, die zwei Arien gesungen hat, dann kamen Kultur- und Werbefilme und eine kleine Zirkusdarbietung, und irgendwann landete man im Hauptfilm. Die Revue ist eine sehr spielerische Form, die keine Grenzen kannte, die keinen Unterschied zwischen Hochkultur und Unterhaltungskultur gemacht hat.

Heute wirkt dieses Konzept außergewöhnlich. Warum hat die Revue die Zeit bis heute nicht überlebt?

Frank: Die Zeit dieser Kinorevuen endete mit der Einführung des Tonfilms. Es war also nicht in erster Linie eine künstlerische Entwicklung, sondern vor allem eine technische. So fand die Kunstform Stummfilm ihr vorläufiges Ende.

Andererseits sind die Themen, die in den Liedern im Programm angesprochen werden, aber immer noch hochaktuell – zum Beispiel in Brechts und Weills „Lied von der Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens“ oder auch in Paul Dessaus „Lied vom achten Elefanten“.

Steffi: Ja, und das finde ich faszinierend – und irgendwie auch erschreckend. Man sieht daran, dass sich nicht so viel verändert hat in den vergangenen 100 Jahren. Einerseits sieht man, was zum Beispiel Frauen auf dem Papier heute erreicht haben und dürfen, merkt aber gleichzeitig, wie tief noch immer dieses Bild in der Gesellschaft steckt, wie eine Frau zu sein und wie sie sich zu verhalten hat. Und die Themen Klasse, Klassenkampf und kapitalistische Ausbeutung sind heute so aktuell wie damals.

Die „Seeräuber-Jenny“ aus Brechts „Dreigroschenoper“ steht auch auf dem Programm. Der Text ist im Grunde die Fantasie einer Frau, sich an ihren Unterdrückern zu rächen. Wie ist es, ein Lied wie dieses heute zu singen?

Dimi Rompos: Ich freue mich da unglaublich drauf, weil ich viele Parallelen sehe zu Songs, die in der heutigen Zeit geschrieben und performt werden. Insofern bedeutet es für mich keinen Stress, diese Musik zu interpretieren, denn ich fühle diese Lieder sehr.

Andrea: Das sind einfach großartige Lieder. Was ich an ihnen toll finde, ist, dass sie viel Freiheit lassen – als Interpretin muss man da frech rangehen, man muss es meinen, muss es erzählen. Das hat so viel mit der Person zu tun, die es interpretiert. Ich freue mich sehr auf deine Version, Dimi.

Dimi: Und ich bin selbst total gespannt! Ich werde es genauso machen, wie du es gerade beschrieben hast, und versuchen, meine Vibes, mein R’n’B und mein Soul da reinzubringen und alles miteinander zu verknüpfen.

Wie ist die Idee entstanden, diesen Abend als mehrstündige große Revue zu gestalten?

Steffi: Wir wollten den Fokus auf die 1920er Jahren legen und hatten zunächst über die „Dreigroschenoper“ gesprochen, denn genau das Thema, über das wir sprechen wollten, erzählt sie auch. Recht schnell war aber klar, dass wir das Ganze öffnen möchten und den Fokus auch auf Lieder legen wollten.

Frank: Der musikalische Stil, den nicht nur Weill mit seinen Brecht-Vertonungen vorgegeben hat, ist ein kritischer Stil, der eher aus dem linken politischen Spektrum kam und sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzt. Und dieser Stil war auch in den Varietétheatern sehr präsent.

Steffi: Es kamen viele Ideen zusammen, und genauso gab es den Wunsch, humorvoll mit den Themen umzugehen, denn sie haben ja schon eine gewisse Schwere. Wir wollten einen Abend kuratieren, aus dem die Besucher*innen nicht pessimistisch herausgehen, sondern nachdenklich sind, aber auch etwas haben, worüber sie lachen können.

Das alles dramaturgisch unter einen Hut zu bekommen, stelle ich mir nicht leicht vor. Wie seid ihr an die Konzeption herangegangen?

Andrea: Wir haben zunächst entschieden, dass es vor allem um den Film gehen soll. Als theatrales Mittel gibt es also die große Leinwand. Und natürlich die Musizierenden! Für die Verbindung haben wir ein Dreigestirn: Dimi Rompos, Lucy Flournoy und Manfred Callsen. Wir theatralisieren diese Kombination – die Sängerin, die Physical Theatre Actress und der Conférencier, der durch den Abend führt.

Die Besucher*innen sehen aber nicht nur Georg Wilhelm Pabsts Film „Der Schatz“, sondern auch noch andere, kürzere Filme, richtig?

Andrea: Ja, zum Beispiel spielen die ersten Werbefilme, die es gab, eine große Rolle; diese scherenschnittartigen, poetischen Minifilmchen von Lotte Reiniger – da kann Disney nach Hause gehen!

Ein Orchester zu einem laufenden Film zu dirigieren ist eine Herausforderung. Worauf müssen die Musiker*innen achten?

Frank: Dieser Film ist streng komponiert, die einzelnen Akte haben einen klaren Beginn, werden durchgeführt, dann kommt das Ende und dann der nächste Akt. Aufführungstechnisch gibt es die Problematik, dass man dem Film natürlich auf gewisse Weise dient: Wir müssen dem Film folgen und als Orchester synchron sein mit dem Bild.

Die Musik ist ja auf das Bild abgestimmt, nicht wahr?

Frank: Ganz genau, weil die Musik die Geschichte miterzählt und deutliche Akzente setzt. Wir müssen also sehr genau sein, und meine Aufgabe als Dirigent ist es dafür zu sorgen, dass Bild und Musik miteinandergehen.

Für die Musiker*innen ist das eine ungewohnte Situation, kann ich mir denken?

Frank: Sie müssen enorm flexibel sein. Wenn ich zum Beispiel sehe, da sind Momente, die sind wichtig in der Synchronität, muss ich überlegen: Wie komme ich dahin? Es gibt Entwicklungen, die man von absoluter Musik nicht erwarten würde, und ich mache in der Interpretation vielleicht auch unerwartete Dinge – baue vielleicht mal eine Fermate ein, wo keine ist, oder ein Accelerando, wo keines ist. Das ist eine anstrengende und mit viel Konzentration verbundene Art zu spielen.

Macht das denn überhaupt Spaß? Oder fühlt man sich nicht vielmehr wie in einem Korsett?

Frank: Nein, ich sehe den Film eher als einen Partner, mit dem ich spiele. Das ist, wie wenn man Tanz dirigiert oder Oper. Wir haben demgegenüber aber den Vorteil, dass der Film sich nicht verändert. Er ist ein zu 100 Prozent zuverlässiger Partner, der nicht schneller oder langsamer wird oder zu spät aus der Kulisse kommt. Er ist ein strenger Partner, der stur ist, aber auch zuverlässig.

Der thematische Bogen, den ihr in dem Programm spannt – der Titel lautet GOLDRAUSCH –, umfasst die Aspekte Konsum, Gier und Geiz. Wie kam es dazu?

Steffi: Wir haben über die Musik und die Texte gesprochen und darüber, welche Themen uns selbst beschäftigen, um auch einen persönlichen Bezug des Orchesters dabei zu haben. Der Rückbezug auf die 20er Jahre kam bei uns auch immer zusammen mit einer gewissen Aktualität – dann trudelten Konsumgeständnisse des Orchesters ein, wie: Ich ernähre mich zwar vegan, aber schaffe es nicht, bei der Mode auf meinen Konsum zu achten. So hat ein Austausch stattgefunden, an dessen Ende uns klar war, dass wir dieses Thema in den Fokus stellen und performativ bearbeiten wollen.

Aber sind Brechts Texte nicht in erster Linie kapitalismus- und machtkritisch, also weniger konsumkritisch?

Steffi: Ich finde das Gespräch gerade mit jüngeren Menschen über diese Frage spannend. Diejenigen, die jetzt gerade Anfang 20 oder noch jünger sind, sind früh politisiert worden. Das liegt vor allem an der Fridays-for-Future-Krisenbewegung, die ja um die ganze Welt ging, und die die Frage nach dem Klimaschutz sehr umfassend und globalistisch stellt. Es geht um Klimagerechtigkeit und damit auch um die Themen Antirassismus und Klassenkampf. Diese jungen Leute lesen Marx und Brecht und hinterfragen ihren eigenen Konsum im Zusammenhang mit der globalen Ausbeutung.

Kann man es sich vor diesem Hintergrund überhaupt erlauben, unpolitisch Musik und Kunst machen zu wollen?

Steffi: Das ist eine Frage, die wir viel im Vorstand besprechen und die in unserer Lebensrealität in Westeuropa in den letzten Jahren dringender und akuter geworden ist. In anderen Regionen hat diese Frage schon länger eine Dringlichkeit und ist viel üblicher. Wir als Junge Deutsche Philharmonie vereinen ja Musikstudierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und haben auch eine große Mitgliedschaft, die nicht in diesem Raum aufgewachsen ist – das ist das Schöne am Orchester. Einige Mitspieler*innen beispielsweise aus Lateinamerika haben berichtet, dass Jugendorchester dort eine größere politische Bedeutung haben und im Vergleich zum deutschsprachigen Raum viel politisierter sind. 

Woran liegt das, was meinst du?

Steffi: Ich glaube, wenn man das Gefühl hat, man müsste nicht politisch sein, ist man in einer sehr privilegierten Situation. Aber das ist falsch. Ich habe dieses Gefühl und einige andere aus dem Orchester auch. Die meisten möchten als Musiker*innen nicht völlig unpolitisch sein, aber ich glaube, einigen Leuten fällt es schwer, gerade auch in einem so großen Verein, etwas auf die Bühne zu bringen, hinter dem viele Leute stehen.

War das auch bei diesem Projekt eine Frage?

Steffi: Ja. Wir haben uns zum Beispiel die Frage gestellt: Wäre etwas anders, wenn ich jetzt mit drei Kommiliton*innen zu diesen Themen oder Texten etwas mache? Vielleicht würde man dann eine ganz andere Richtung einschlagen, vielleicht noch persönlicher oder anders kritisch sein. Die Frage, wie politisch man sein muss oder sein darf, ist eine, die wir viel diskutieren. Ich glaube, grundsätzlich möchten wir nicht gar kein Statement setzen – aber der Austausch darüber, welche Frage man stellen möchte, dauert in einem so großen basisdemokratisch organisierten Verein natürlich ein bisschen.

Die Frage nach dem Konsum stellt sich nicht nur in der Vorbereitung – als Orchester und Theater ist man genauso auf Ressourcen angewiesen, um ein Programm umzusetzen. Habt ihr auch darüber nachgedacht?

Andrea: Na klar. Einerseits viel Geld für die Requisite auszugeben und dann kritisch über Konsum und Nachhaltigkeit zu sprechen – das ist schwierig. Wir haben also gesagt: Wir verzichten, machen unsere Produktion brechtisch aus dem Nichts heraus, was ganz Pures. Es ist doch immer so: Nicht die Verzierung drumherum macht einen Abend gelungen, sondern es geht um die Interpretation!

Wie habt ihr das Problem gelöst? Kommen die Leute in Alltagskleidung auf die Bühne?

Andrea: Wir haben gesagt: Es hat doch jede*r eine Sünde im Schrank, irgendein Teil, das man noch nie getragen hat und das jetzt zum Einsatz kommen kann. Solche Teile sind bezeichnend für unseren Konsum. Insofern arbeiten wir ganz aus uns heraus, und zwar auch optisch.

War das auch euer Ansatz für das Educationprojekt, das ihr mit Auszubildenden der Deutschen Bank im Vorhinein organisiert? Also eine gewisse Nahbarkeit herzustellen, über die Musik und Songtexte hinaus?

Steffi: Unser Gedanke war, mit Leuten aus unserer Altersgruppe zusammenzuarbeiten, denn Kinder- und Familienkonzerte gibt es tausende. Außerdem wollten wir gern mehr aus unserer Bubble raus. Viele von uns haben vor allem Freund*innen, die etwas mit Musik zu tun haben, die Musik studieren, Musikmanagement machen, im Journalismus arbeiten oder im Landes- oder Bundesjugendorchester gespielt haben. Oft kommen sie aus Akademiker*innenhaushalten. So kamen wir recht schnell auf die Idee, mit Azubis zu arbeiten.

Was habt ihr mit den Teilnehmer*innen vor?

Steffi: Wir möchten mit ihnen gerne Songs schreiben über Melodien aus den Brecht-Vertonungen und mit Sampling-Technik. Die Texte und Songs sollen in Teams kreiert werden. Das ist spannend, denn wir haben selbst noch nichts in dieser Art gemacht. Vielleicht kommen wir mit den Teilnehmer*innen in einen kreativen Austausch und erarbeiten gemeinsam, wie man die Lieder weiterdenken kann.

Ein bisschen, wie ihr es im dritten Teil des Konzertabends macht, oder? Der Abend ist ja dreigeteilt: Ihr beginnt mit einem klassischen Liederabend, zeigt dann den Film mit Live-Musik, und im dritten Teil entsteht ein Raum, in dem alle Formen miteinander vermischt werden und ihr die einzelnen ästhetischen Aspekte weiterdenkt.

Frank: Ich finde es wichtig, dass sich zum Schluss auch die Form dieses Abends öffnet, dass dort ein Amalgam entsteht, in dem alles ineinanderfließt. Der Schauspieler sagt darin nicht nur den Text, die Sängerin singt nicht nur einen Song – das Spielerische lockert den ganzen Abend auf, und wir müssen zusehen, dass wir bei dem ernsten Thema die Unterhaltung nicht zu kurz kommen lassen, denn auch dies war typisch für die Revuen des Berlins der zwanziger Jahre.

Warum ist euch Unterhaltung denn so wichtig?

Andrea: Wir wissen aus Erfahrung: Man hört immer zu, wenn man unterhalten ist. Jede Komödie hat einen ernsten Boden, auch im Lachen nehmen wir das wahr. Ich glaube, man kann eine Message vermitteln und trotzdem gute Unterhaltung bieten. Wir entern das Theater, übernehmen es mit diesem dritten Teil. Der Bogen muss sich zusammenfügen, damit der Abend einen Stil und eine Form bekommt.

GOLDRAUSCH: Künstler*innen-Biografien

DIRIGENT
Frank Strobel

Frank Strobel gehört zu den international versierten Dirigenten mit einem stilistisch ungemein vielfältigen Repertoire. Er ist seit Jahren einer der wichtigsten Protagonisten im interdisziplinären Bereich von Film und Musik - durch sein Engagement hat das FilmKonzert Einzug in die führenden Opern- und Konzerthäuser gehalten. Ab der Saison 21/22 übernimmt Strobel die Position des Chefdirigenten beim WDR Funkhausorchester.

Frank Strobel wuchs im Umfeld des Kinos seiner Eltern in München auf. Mit sechzehn fiel ihm die originale Filmmusik als Klavierauszug zu Fritz Langs Meisterwerk „Metropolis“ in die Hände, die er neu arrangierte und zum Film spielte – zahlreiche weitere Aufführungen sollten folgen. Die endgültig restaurierte Fassung von „Metropolis“ feierte – nach dem Fund einer Originalkopie 2008 in Buenos Aires – ihre Premiere bei der Berlinale 2010 mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) unter der Leitung von Frank Strobel.

In der Semperoper Dresden fand 2006 die Wiederaufführung des „Rosenkavalier“-Films mit der Originalmusik von Richard Strauss und der Sächsischen Staatskapelle Dresden statt. Sergej Prokofjews Musik zu den Filmen „Alexander Newski“ und „Iwan Grosny“ wurde von Frank Strobel rekonstruiert und u.a. beim Musikfest Berlin uraufgeführt.

Ein weiteres großes Projekt mit dem Musikfest Berlin konnte 2019 in Berlin und anschließend in Lyon realisiert werden: das gewaltige siebenstündige Stummfilmepos „La Roue“ von Abel Gance mit der Original-Kompilation von 117 Werken französischer Komponisten der Jahre 1880 bis 1920.

Neben seiner filmmusikalischen Tätigkeit hat Frank Strobel internationale Anerkennung für Erst- und Wiederaufführungen von Werken der Komponisten Franz Schreker, Alexander von Zemlinsky und Siegfried Wagner erlangt. Der große russische Komponist Alfred Schnittke fand in Strobel einen geistesverwandten Freund und idealen Interpreten seiner Werke. Bis heute liegen die Bearbeitungsrechte seiner Kompositionen bei Frank Strobel.

Im Jahr 2000 gründete Frank Strobel gemeinsam mit Beate Warkentien die Kulturinstitution „Europäische FilmPhilharmonie“, die das Genre „Musik und Film“ im Konzertsaal künstlerisch weiterentwickelte. So entstanden ambitionierte Filmmusikprojekte wie „Matrix Live“, u.a. in der Londoner Royal Albert Hall.

Eine besondere Bedeutung für diese Entwicklung kommt dabei der Kooperation mit dem TVSender ZDF/ARTE zu, für dessen Stummfilmprogramm Frank Strobel als Berater wirkt. Meilensteine im Bereich der Stummfilmaufführungen mit legendären Kompositionen sind auf diese Kooperation zurückzuführen.

Frank Strobel ist besonders in der französischen Musikszene zu Hause. Er dirigierte die Filmmusik zum Spielfilm „Kaamelott: Premier Volet“ vom Produzenten, Schauspieler und Komponisten Alexandre Astier im Frühjahr 2021. Die Premiere des Filmmusikkonzerts „With a smile“ fand unter seiner Leitung in der Philharmonie Paris mit dem Orchestre de Paris statt. Außerdem ist Frank Strobel wiederholter Gast beim „Festival Lumière. Grand Lyon Film

Festival“. Im Februar 2021 dirigierte er Teile des Abends der „Victoires de la Musique.“

Enge künstlerische Beziehungen verbinden Frank Strobel mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre National de Lyon, dem London Symphony Orchestra, den Rundfunkorchestern in Berlin (RSB), Frankfurt, Hannover und Leipzig, mit der Alten Oper Frankfurt, der Kölner und der Pariser Philharmonie sowie dem Wiener Konzerthaus.

www.frankstrobel.de

SOLISTIN
Dimi Rompos, Gesang

Nach erfolgreicher Teilnahme als Halbfinalistin bei The Voice of Germany im Jahr 2015 und dem viralen Erfolg ihres Songs „Ich wünschte du könntest das sehen!“ mit über 10 Millionen Streams konnte Dimi Rompos die Herzen von Groß und Klein erobern. Kurze Zeit später veröffentlichte sie die zweite Single „Landschwimmer!“, produziert von Samy Deluxe, der sie im Anschluss als Backgroundsängerin für sein legendäres „MTV Unplugged“ mit aufs Schiff nahm. 2019 machte sie als „Allstar“ in der 10. Staffel von The Voice of Germany ihr TV-Comeback. Im September 2021 hat Dimi ihren R’n’B-Debütsong „Gift“ releast. Während sie an neuen Songs arbeitet und ihre erste eigene EP schon in den Startlöchern steht, performt sie auf der Bühne einen Mix aus eigenen Tracks und Oldschool R’n’B- und HipHop- Classics sowie aktuelle Top 40 Chart-Songs. Dimi ist eine erstklassige Live-Künstlerin, die mit ihrer Authentizität und ihrer einzigartigen Stimme das Publikum in ihren Bann zieht. Seit 2016 hat sie Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und tritt für namenhafte Firmen, auf Privatveranstaltungen und diversen öffentlichen Events auf.

Instagram: dimirompos 
Facebook: Dimi Rompos

PHYSICAL THEATRE ARTIST
Lucy Flournoy

Lucy Flournoy arbeitet als Theatermacherin, Physical Theatre Artist, Tänzerin und Choreografin. 1989 in Columbus, Georgia, USA, geboren und seit über 10 Jahren in Deutschland ansässig, agiert sie in verschiedensten Bühnenkontexten bei nationalen und internationalen Kunstprojekten, u.a. beim letzten FREISPIEL-Projekt der Jungen Deutschen Philharmonie "Alle Sinne für die Siebte". Aktuelle Projekte sind "TALK2ME" (Stückentwicklung mit Wayne Götz, Heidelberg), "Blood Work" (Stückentwicklung produziert von The Bechdel Project, New York), Tanz & Gesang bei "Swingende Notwendigkeit" von und mit Bodo Wartke (Berlin), und Tanz und Gesang bei LOU's The Cool Cats (Köln). Flournoy ist Mitgründerin der Physical-Theatre-Kompanie HUFFSTREET Co. und des Physical Theatre Netzwerk, e.V. Ausgebildet wurde sie am Davidson College (B.A. in Liberal Arts) und der Folkwang Universität der Künste (Artist Diploma in Physical Theatre). Als Solo-Künstlerin wurde Flournoy 2020 und 2021 jeweils mit Stipendien vom Land NRW und dem Fonds DaKu gefördert. 

www.LucyFlournoy.com

CONFÉRENCIER
Manfred Callsen

Der in Niebüll/Nordfriesland geborene Manfred Callsen erhielt seine Ausbildung als Schauspieler in Berlin. Nach Anfängerjahren am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg führten ihn Gastspiele an verschiedene Bühnen, u.a. an das Hans-Otto-Theater Potsdam, die Staatsoper Berlin oder den Admiralspalast Berlin.

Seit 1993 hat Manfred Callsen in über 70 Film- und Fernsehproduktionen gespielt, darunter „ Angela Merkel – Stunden der Entscheidung“ (Regie: Christian Twente), „Vier gegen die Bank“ (Regie: Wolfgang Petersen), The Team (Regie Kasper Gaardsöe), „Die Straßen von Berlin“ (Regie: Werner Masten), „Der letzte Zeuge“ (Regie: Bernd Stephan) oder Soko Wismar.

Darüber hinaus arbeitet Manfred Callsen seit 1990 als Sprecher für Radio und Fernsehen, beispielsweise als Stationssprecher für den Rundfunk Berlin-Brandenburg, für Deutschlandradio Kultur, arte, ZDF, den NDR und den SWR. Seine Tätigkeit in diesem Rahmen umfasst Lesungen von literarischen Texten, Essays und Sachtexten sowie Synchronisationen und die Mitarbeit an Dokumentarfilmen. In den letzten Jahren hat Manfred Callsen über 20 Hörbücher aufgenommen (u.a. Rilke, Kleist, Storm, Fontane, Stevenson, A. France). Mit Lesungen literarischer Texte in Soloprojekten oder in Zusammenarbeit mit Musikern gastierte er auf etlichen Bühnen (u.a. „Duineser Elegien“, „Der kleine Prinz“, „Reineke Fuchs“, „Das Parfum“).

Seit 2001 schließt sich eine Tätigkeit als Moderator bei Filmmusik-Konzerten an, die Manfred Callsen einige Male mit unterschiedlichen Programmen mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zusammenbrachte. Daneben folgten Auftritte mit dem WDR Funkhausorchester, Tonhalle Orchester Zürich, den Hamburger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, dem Brandenburgischen Staatsorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken, dem NDR Pops Orchestra, dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, den Brandenburger Symphonikern, dem Orchéstre de Paris (in französischer Sprache) und bisher neunmal mit dem Qatar Philharmonic Orchestra in Doha/Katar (in englischer Sprache).

Manfred Callsen lebt in Berlin.

http://www.manfredcallsen.de

REGISSEURIN
Andrea Schwalbach

Geboren in Frankfurt am Main, studierte Andrea Schwalbach Philosophie und Theaterwissenschaft an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. 1990 gründete sie mit der Dramaturgin Frau Dr. Regine Elzenheimer, dem Komponisten Gerhard Müller-Hornbach und dem Kulturwissenschaftler Stephan Buchberger das Mutare Musiktheater Ensemble Frankfurt, das jahrelang diverse Opernprojekte zur Uraufführung brachte und an neuen Musiktheaterformen forschte.

Neben ihrer Leidenschaft für die Neue Musik umfasst ihre Regiearbeit mittlerweile mehr als 60 Inszenierungen aus dem Opern-, Operetten- und Musicalrepertoire. Ihre Inszenierungen führten sie in der Folge u.a. an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Staatsoper Stuttgart, das Staatstheater Kassel, die Oper Frankfurt, das Nationaltheater Mannheim, Flaamse Opera Antwerpen/Gent, das Staatstheater Braunschweig, das Staatstheater Darmstadt, Staatsoper Hannover und mehrfach an die Opernhäuser in Bonn, Hannover, Wuppertal, Saarbrücken, Linz, Osnabrück, Heidelberg und Oldenburg.

Unter ihrer Regie entstanden viele Ur- und Erstaufführungen, sowie selten gespielte Opern, wie u.a. Giorgio Battistellis Prova d’orchestra, das Strawinsky-Projekt Tilimbom an der Oper Frankfurt, Der Golem von d’Albert an der Oper Bonn, Hamlet von Ambroise Thomas und The Rape of Lucretia von Britten am Theater Bielefeld oder Satyagraha von Glass und Der Idiot von Weinberg, sowie Boesmans Yvonne Princesse de Bourgogne und Maria von Statkowski, Drei Schwestern von Eötvös, Mauricio Kagels Aus Deutschland jeweils am Staatstheater Oldenburg, Sciarrinos Superfluminaam Nationaltheater Mannheim, die DE von Kaija Saariahos Adriana Mater, die UA Der Tausendjährige Posten von Schubert/Jelinek oder ihre Bearbeitung von dem Projekt Summernightdreamers von Purcell/Britten/Casken am Theater Heidelberg.

Parallel zu den Stückentwicklungen inszeniert sie zentrale Werke des Repertoires wie Die Meistersinger, La Bohème, Tosca, Cosi fan tutte, Zauberflöte, Katja Kabanova, Der Barbier von Sevilla, Don Pasquale, Freischütz, L’Italiana in Algerie u.v.m. Einen weiteren Schwerpunkt bilden auch eigene Bearbeitungen von Operetten wie u.a. Das weiße Rössl, Die lustige Witwe, Ball im Savoy, Die Blume von Hawaii, Herzogin von Chicago. Eine projektbezogene Lehrtätigkeit führte sie u.a. an die Hochschule für bildende Künste Dresden und die Salzburger Festspiele, wo sie die Leitung des internationalen Regieworkshops innehatte.

https://andreaschwalbach.com/

ARRANGEUR
Leonhard Kuhn

Der 34-jährige Jazz-Musiker und -Komponist Leonhard Kuhn widmet sich neben dem Jazz auch der elektronischen Musik und vereint Jazz, Techno und Elektroakustische Musik. In seinen Anfängen an der E-Gitarre im Landesjugendjazzorchester Niedersachsen begeisterte er sich vor allem für traditionellen Jazz. Im Studium bei Peter O’Mara (HMT München, 2007-2012) widmete er sich moderneren Stilen und wurde Mitglied verschiedener Formationen wie Le Cafe Bleu International (enja records), Bartomuk (timezone) und der Monika Roscher Bigband (enja). Durch das Studium der Mathematik (LMU, 2007-2012) kam Leonhard Kuhn bald zum Programmieren und so zu elektronischer Musik. Programmierte er sich zunächst eigene Gitarreneffekte auf dem Computer, so ist er heute oft nur noch mit dem Laptop auf der Bühne zu sehen.

Seit seinem Masterstudium in Jazzkomposition bei Gregor Hübner (HMT, 2012-2014) komponiert und arrangiert Leonhard Kuhn viel für Bigbands und andere große Formationen. Sein Hauptprojekt ist heute die Jazzrausch Bigband, für die er bereits mehrere Alben komponierte und live Electronics spielt. Vor allem mit Leonhard Kuhns „TechnoJazz“-Programmen wurde die Band sehr erfolgreich, tourte bereits durch China und die USA und veröffentlichte Alben bei ACT Music. 

Außerdem ist Leonhard Kuhn als Musiker, Produzent und Komponist in vielen experimentelleren Projekten zu finden. So schrieb und spielte er Musik zu mehreren Tanzaufführungen der Choreografin Cristina D’Alberto, in der auch mal aus vier Lautsprechern vier verschiedene Stücke gleichzeitig zu hören sind. Er produzierte die Musik zum Hörbuch 1984 (Orwell, cc-live), indem er beispielsweise Daten von Amazon und Bilder aus ungesicherten Überwachungskameras in Musik überführte. Aktuell entwickelt er mit dem Sonic Art Collective einen Anzug, der durch verschiedene Sensoren und Mikrocontroller Musik erzeugt.

https://www.leonhardkuhn.de

INHALTLICHE BERATUNG
Europäische FilmPhilharmonie

„Unsere Mission ist die nachhaltige Verankerung filmmusikalischer Kunstwerke im internationalen Kultur- und Konzertleben.“ 
Beate Warkentien und Frank Strobel, Gründer

Die im Jahr 2000 von Dirigent Frank Strobel und Kultur-und Eventmanagerin Beate Warkentien gegründete Europäische FilmPhilharmonie widmete sich in ihren ersten Jahren der Repertoiresammlung und musikalischen Restaurierung bedeutender Werke der frühen Kinogeschichte wie unter anderem METROPOLIS (1927/2010), DIE NIBELUNGEN (1924/2010), ALEXANDER NEWSKI (1938) und IWAN DER SCHRECKLICHE (1943). 

Die Live-Produktionen dieser und anderer Werke führten die Europäische FilmPhilharmonie seither in die bedeutendsten Konzerthäuser Europas und der Welt wie dem Festspielhaus Baden-Baden, der Deutschen Oper Berlin, der Mailänder Scala oder dem Bolschoi-Theater in Moskau.

2010 präsentierte die FilmPhilharmonie in Kooperation mit dem Norddeutschen Rundfunk und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival erstmals eine Kinoproduktion der jüngeren Filmgeschichte im Konzertsaal: THE MATRIX LIVE. Fortan wurden die nahezu unendlichen Möglichkeiten des Genres »Film und Musik« weiter ausgelotet.

Das wachsende Repertoire an Film- und Filmmusikkonzerten stößt inzwischen auf großes Interesse bei Orchestern aus allen Teilen der Welt. Deshalb arbeitet das international besetzte Team der Europäischen FilmPhilharmonie stetig daran, ihren hohen Anspruch an Musikauswahl und ausgefeilter visueller Gestaltung weiterzuentwickeln.

https://filmphilharmonic.eu

GOLDRAUSCH: Liedtexte von Bertolt Brecht

Paul Dessau (1894 – 1979) 
Das Lied vom achten Elefanten aus Der gute Mensch von Sezuan, bearbeitet von Leonhard Kuhn (2022)

Sieben Elefanten hatte Herr Dschin,
Und da war noch der achte.
Sieben waren wild und der achte war zahm,
Und der achte war's, der sie bewachte.
Trabt schneller! Trabt schneller!
Herr Dschinn hat einen Wald,
Der muß vor Nacht gerodet sein,
Und Nacht ist jetzt schon bald!

Sieben Elefanten rodeten den Wald,
Und Herr Dschinn ritt hoch auf dem achten.
All den Tag Nummer acht stand faul auf der Wacht
Und sah zu, was sie hinter sich brachten.
Grabt schneller! Grabt schneller!
Herr Dschinn hat einen Wald,
Der muß vor Nacht gerodet sein,
Und Nacht ist jetzt schon bald!

Sieben Elefanten wollten nicht mehr,
Hatten satt das Bäumeabschlachten.
Herr Dschin war nervös, auf die sieben war er bös
Und gab ein Schaff Reis dem achten.
Was soll das? Was soll das?
Herr Dschin hat einen Wald,
Der muß vor Nacht gerodet sein,
Und Nacht ist jetzt schon bald!

Sieben Elefanten hatten keinen Zahn,
Seinen Zahn hatte nur noch der achte.
Und Nummer acht war vorhanden, schlug die sieben zuschanden,
Und Herr Dschin stand dahinten und lachte.
Grabt weiter! Grabt weiter!
Herr Dschin hat einen Wald,
Der muß vor Nacht gerodet sein,
Und Nacht ist jetzt schon bald!

Kurt Weill (1900 – 1950)  
Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens aus Die Dreigroschenoper, bearbeitet von Leonhard Kuhn (2022)

Der Mensch lebt durch den Kopf.
Sein Kopf reicht ihm nicht aus.
Versuch es nur, von deinem Kopf
Lebt höchstens eine Laus.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlau genug.
Niemals merkt er eben
Diesen Lug und Trug.

Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlecht genug.
Doch sein höhres Streben
Ist ein schöner Zug.

Ja, renn nur nach dem Glück
Doch renne nicht zu sehr
Denn alle rennen nach dem Glück
Das Glück rennt hinterher.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht anspruchslos genug.
Drum ist all sein Streben
Nur ein Selbstbetrug.

Kurt Weill (1900 – 1950)  
Seeräuber-Jenny aus Die Dreigroschenoper, bearbeitet von Leonhard Kuhn (2022)

Meine Herren, heute sehen Sie mich Gläser abwaschen
Und ich mache das Bett für jeden.
Und Sie geben mir einen Penny und ich bedanke mich schnell
Und Sie sehen meine Lumpen und dies lumpige Hotel
Und Sie wissen nicht, mit wem Sie reden.
Und Sie wissen nicht, mit wem Sie reden.
Aber eines Abends wird ein Geschrei sein am Hafen
Und man fragt "Was ist das für ein Geschrei?"
Und man wird mich lächeln sehn bei meinen Gläsern
Und man sagt "Was lächelt die dabei?"Und ein Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird liegen am Kai.Man sagt "Geh, wisch deine Gläser, mein Kind"
Und man reicht mir den Penny hin.
Und der Penny wird genommen, und das Bett wird gemacht!
Es wird keiner mehr drin schlafen in dieser Nacht.
Und sie wissen immer noch nicht, wer ich bin.
Und sie wissen immer noch nicht, wer ich bin.
Aber eines Abends wird ein Getös sein am Hafen
Und man frag "Was ist das für ein Getös?"
Und man wird mich stehen sehen hinterm Fenster
Und man fragt "Was lächelt die so bös?"Und das Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird beschiessen die Stadt.Und es werden kommen hundert gen Mittag an Land
Und werden in den Schatten treten
Und fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür
Und legen ihn in Ketten und bringen vor mir
Und mich fragen "Welchen sollen wir töten?"

Und mich fragen "Welchen sollen wir töten?"
Und an diesem Abend wird es still sein am Hafen
Wenn man fragt, wer wohl sterben muss.
Und dann werden Sie mich sagen hören "Alle!"
Und wenn dann der Kopf fällt, sage ich"Hoppla!"Und das Schiff mit acht Segeln
Und mit fünfzig Kanonen
Wird entschwinden mit mir.

Kurt Weill (1900 – 1950)  
Die Moritat von Mackie Messer aus Die Dreigroschenoper, bearbeitet von Leonhard Kuhn (2022)

Und der Haifisch, der hat Zähne
Und die trägt er im Gesicht
Und MacHeath, der hat ein Messer
Doch das Messer sieht man nicht

An 'nem Schönen blauen Sonntag
Liegt ein toter Mann am Strand
Und ein Mensch geht um die Ecke
Den man Mackie Messer nennt

Und Schmul Meier bleibt verschwunden
Und so mancher reiche Mann
Und sein Geld hat Mackie Messer
Dem man nichts beweisen kann

Jenny Towler war gefunden
Mit nem Messer in der Brust
Und am Kai geht Mackie Messer
Der von allem nichts gewusst

Und das große Feuer in Soho
Sieben Kinder und ein Greis
In der Menge, Mackie Messer, den
Mann nicht fragt und der nichts weiß

Und die minderjährige Witwe
Deren Namen jeder weiß
Wachte auf und war geschändet
Mackie welches war dein Preis?

Kurt Weill (1900 – 1950)  
Barbara-Song aus Die Dreigroschenoper, bearbeitet von Leonhard Kuhn (2022)

Sicher scheint der Mond die ganze Nacht,
Sicher wird das Boot am Ufer festgemacht,
Aber weiter kann nichts sein.
Ja, da kann man sich doch nicht bloß hinlegen,
Ja, da muß man kalt und herzlos sein.
Ja, da könnte so viel geschehen,
Aber da gibt's überhaupt nur "nein"Ach, es schien der Mond die ganze Nacht,
Und es ward das Boot am Ufer festgemacht,
Aber weiter konnte nichts sein.
Ja, da kann man sich doch nicht gleich hinlegen,
Ja, da muß man kalt und herzlos sein.
Ja, da könnte doch viel geschehen,
Ja, da gab's überhaupt nur "nein"

Hanns Eisler (1898 – 1962)  
Ändere die Welt, sie braucht es, bearbeitet von Leonhard Kuhn (2022)

Mit wem säße der Rechtliche nicht zusammen,
dem Rechte zu helfen?
Welche Medizin schmeckte zu schlecht dem Sterbenden?
Welche Niedrigkeit begingst du nicht, um die Niedrigkeit auszutilgen?
Könntest du die Welt endlich verändern,
wofür wärst du dir zu gut?
Wofür wärst du dir zu gut?

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